Internationale Chemieolympiade (IChO): WGM erfolgreichste niedersächsische Schule

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Die erfolgreichen „Olympioniken“ Michael Fricke und Annika Korn freuen sich über den Preis als „Erfolgreichste Schule Niedersachsens“.

Das Windthorst-Gymnasium gewinnt in diesem Jahr erneut den Preis als erfolgreichste niedersächsische Schule in der zweiten Runde der Internationalen Chemie-Olympiade (IChO). Das WGM stellt mit Annika Korn und Michael Fricke (beide Jahrgang 12) auch gleich zwei der insgesamt 20 besten Schülerinnen und Schüler aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen. Dafür wurde die Schule im Rahmen einer Preisverleihung des Verbandes der Chemischen Industrie e. V., Landesverband Nord (VCI Nord), an der Leibniz Universität Hannover ausgezeichnet.

Das WGM stellt mit Annika Korn und Michael Fricke (beide Jahrgang 12) auch gleich zwei der insgesamt 20 besten Schülerinnen und Schüler aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen. Dafür wurde die Schule im Rahmen einer Preisverleihung des Verbandes der Chemischen Industrie e. V., Landesverband Nord (VCI Nord), an der Leibniz Universität Hannover ausgezeichnet.

Als Preis gab es ein Chemikalienpaket für den Unterricht im Wert von 500 Euro, gesponsert von der Honeywell Specialty Chemicals Seelze GmbH. „Wir sind sehr stolz auf die tolle Leistung von Annika und Michael und freuen uns, dass wir den Erfolg aus den vorigen Jahren fortsetzen konnten“, so der betreuende Fachlehrer Mike Horas. Bereits 2017 erhielt das Windthorst-Gymnasium (WGM) den Preis als erfolgreichste Schule. 2016 wurde die Schule für die kontinuierlichste Teilnahme geehrt.

Seit Jahren engagiert sich die Begabtenförderung des WGM sehr stark im MINT-Bereich (MINT = Mathematik-Informatik-Naturwissenschaft und Technik). Als MINT-EC-Schule (MINT Excellence Center) haben wir uns als Ziel gesetzt, schon junge Schüler für MINT-Fächer zu begeistern und sie hin zu entsprechenden Studien- und Berufsgängen zu begleiten. MINT- interessierten und -talentierten Schülern steht ein breites Spektrum an Möglichkeiten und Inhalten zur Auswahl zur Verfügung. Das Wahlfach MINT beschäftigt sich mit fächerübergreifenden Themen wie Bionik, Stadtökologie oder Technik. Dabei hat sich das Prinzip bewährt: Jüngere Schülerinnen und Schüler lernen von den älteren, was sich besonders an der Roboter-AG oder auch an der von Michael Fricke geleiteten Microbit-AG zeigt. Hier werden Kompetenzen des Programmierens vermittelt. Auch das Lernen an außerschulischen Lernorten stellt einen Kernaspekt der Wahlfächer dar. Die Schülerinnen und Schüler lernen Unternehmen in der Region und mögliche Berufsbilder kennen (beispielsweise das Regenwaldhaus Osnabrück, Firma Röchling in Haren und Firma Rosen in Lingen). Mike Horas lobt in diesem zusammenhang die beiden erfolgreichen Schüler Annika Korn und Michael Fricke ganz besonders: „Diese beiden gehören natürlich zur Spitzenförderung. Und das auch nur, weil sie sich hinsetzen und außerordentliches Interesse an den MINT-Fächern zeigen.“ Anders sei das jahrelange erfolgreiche Abschneiden in Wettbewerben wie „Jugend forscht“, der Physikolympiade, dem Känguruh-Wettbewerb oder dem Bundeswettbewerb der Mathematik auch nicht zu erklären. Mittlerweile seien die wettbewerbsaffinen Schüler auf diesem Gebiet auch schon „alte Hasen“. Dies heiße aber nicht, dass die Wettbewerbe immer leichter würden – ganz im Gegenteil. „Der Anspruch ist enorm, Inhalte gehen zum Teil weit über im Grundstudium erwartete Anforderungen hinaus,“ zeigt sich Der Chemielehrer beeindruckt von der konstanten Leistung der beiden Abiturienten. Für Annika Korn ist auf jeden Fall klar, dass sie auch beruflich im MINT-Bereich tätig sein möchte: „Ich möchte definitiv in die Forschung, aber eher Physik als Chemie.“ Ganz so genau weiß Michael Fricke noch nicht, wo es ihn beruflich hinzieht: „Der MINT-Bereich wird es aber auf jeden Fall sein.“

 


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